Feldbesetzungen sind eine Form des politischen Protests, bei der Aktivist:innen landwirtschaftliche Flächen, Brachland oder geplante Baugebiete besetzen, um gegen bestimmte Projekte oder für alternative Nutzungsformen zu demonstrieren. Solche Besetzungen können verschiedene Ziele verfolgen und sind oft mit Umwelt-, Klima- oder Sozialthemen verbunden.
Verhinderung von Bauprojekten: z. B. gegen neue Straßen, Industrieanlagen oder Wohnsiedlungen.
Forderung nach ökologischer Landwirtschaft: Besetzung von Feldern, um auf nachhaltige Anbaumethoden oder Landgrabbing aufmerksam zu machen.
Schutz von Natur und Artenvielfalt: Verhinderung der Zerstörung von Lebensräumen.
Soziale Projekte: Schaffung von Gemeinschaftsgärten, urbanen Grünflächen oder Wohnraum für Obdachlose.
Kritik an Agrarindustrie: Protest gegen Monokulturen, Pestizide oder Tierhaltung in Massentierhaltung.
Besetzung von Flächen: Aktivist:innen errichten Zelte, bauen Beete an oder errichten Barrikaden.
Gewaltfreier Widerstand: Viele Besetzer:innen setzen auf zivilen Ungehorsam.
Öffentlichkeitsarbeit: Durch Medien und soziale Netzwerke wird auf die Anliegen aufmerksam gemacht.
Solidarische Strukturen: Unterstützung durch Umweltgruppen, lokale Initiativen oder politische Organisationen.
Besetzung von Bauflächen: z. B. gegen den Bau von Startbahnen (wie am Frankfurter Flughafen) oder neue Autobahntrassen.
Gemeinschaftsgärten: Besetzung von Brachflächen in Städten, um urbane Gärten zu schaffen.
Proteste gegen Agrarindustrie: Besetzung von Feldern, auf denen gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden sollen.
Feldbesetzungen sind in der Regel illegal, da sie das Hausrecht und Eigentumsrechte verletzen. Die Aktivist:innen berufen sich jedoch auf das Recht auf Protest und zivilen Ungehorsam. Oft kommt es zu Räumungen durch die Polizei.